Aktuelles

Containerklang-neutralProjektvorschläge für Containerklang 6 gesucht!
Der 6. Containerklang findet am 15.10.2016 unter dem Titel TANZBARES im Rahmen des Musikfests der kgnm statt.
Wenn Ihr aus Köln und der näheren Umgebung kommt und eine passende Projektidee habt, bewerbt Euch mit Euren etwa zehnminütigen Performances für höchstens vier Ausführende.
Schickt uns eine Beschreibung und, wenn möglich, Material zum Anhören und/oder Anschauen bis zum 1.9.2016 an Containerklang@kgnm.de. Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

gefördert durchStadtKoeln

 

 

Aufführung des „Projektensemble 05“ im Rahmen der Kölner Musiknacht am 17. September 2016 im Foyer des Oberlandesgerichts, Köln

Carter Williams: Geh hin zur Ameise, du Fauler!“

Eine Klangbörse für Instrumente, Stimmen und Objekte

Als Beitrag zur Kölner Musiknacht 2016 wird das aus Profi,- Laien,- und Nichtmusikern bestehende „Projektensemble 05“, von John McAlpine und Albrecht Zummach im Jahr 2005 gegründet, im Foyer des Oberlandesgerichtes auftreten.

Die Komposition zu diesem Anlass schreibt Carter Williams, Komponist und Interpret neuer und elektronischer Musik, der bereits seit 2009 aktiv bei der Gestaltung der Aufführungen des Projektensembles mitwirkt.

Sein Konzept basiert auf der Idee, das hektische Treiben auf einem Börsenparkett durch eine Art „Klangbörse“ musikalisch darzustellen. Dazu wird das Projektensemble in drei Gruppen, bestehend aus Perkussions- und Alltagsinstrumenten, Streichern und Bläsern aufgeteilt. Jede dieser Gruppen begibt sich in spielerische Prozesse, in deren Verlauf Instrumente, Klangobjekte oder musikalisches Material ausgetauscht werden, wobei die mehr oder weniger einfachen Handlungen einzelner Spieler im Zusammenspiel ein hochkomplexes Ganzes formen.

Carter Williams zu seiner Komposition:

Mein Stück versucht durch die Simulation der Energie und Dynamik des Finanzmarktes den Geist des Marktes (in Anlehnung an Gilbert Ryles „ghost in the machine“) heraufzubeschwören – als an- und abschwellendes Stimmengewirr, als Pendeln zwischen prekärer Stabilität und frenetischer Panik. Das Durchspielen dieses abstrakten Regelsystems kann Mitwirkende und Zuhörer dazu anregen, sich mit einem der wichtigsten Themen unserer Zeit zu beschäftigen.“